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EcoAndina wurde vor 20 Jahren gegründet und arbeitete zunächst als lockere Gruppe Gleichgesinnter. Gemeinsamer Wunsch war der Erhalt der Naturschätze im Gebiet der Anden einerseits und die Sicherung der Lebensgrundlagen der ansässigen Bevölkerung unter Bewahrung ihrer kulturhistorischen Eigenheit und deren behutsame Entwicklung andererseits. Seitdem untersucht die Gruppe wie angepaßte Solartechniken und Trinkwassersysteme im Rahmen der ländlichen Entwicklung im Gebiet der argentinischen Puna mit Hilfe öffentlicher Gelder und Spenden eingeführt, ausprobiert und optimiert werden können.
1989 wurde in Anlehnung an ein bestehendes Projekt in Freiburg/Breisgau (Deutschland) das Ökohaus "Ecohuasi" in San Juan de Misa Rumi, Landkreis Santa Catalina in der Provinz Jujuy, errichtet um unter anderem die Anwendung verschiedener alternativer Energietechniken, wie Solar- und Windenergie, einzuführen. 1998 wurde dann schließlich die Stiftung EcoAndina aus der Taufe gehoben. Im Laufe der Zeit entstanden für Schulen, Gemeinschaftsspeiseräume und Nachbarschaftszentren:  300 Solarküchen für Familien,  25 kastenförmige Solarheizungen,  50 Solaröfen zur Heißwasserbereitung,  15 Gemeinschaftssolarküchen,  9 Innenraumheizungen,  8 Solarbacköfen,  8 Hektar alte Kulturfläche, die mit Hilfe von Solarpumpen und Tröpfchen- bewässerung reaktiviert wurden,  4 Pflanzenkläranlagen. Die Stiftung EcoAndina entwickelte ein "Kaskadenkonzept" zur Verbesserung der lokalen Verhältnisse. Dabei entstanden unter anderem 3 andine solare Gemeinschaftsbäder, deren Abwässer in Pflanzenkläranlagen gereinigt und anschließend zur Bewässerung nach der Tröpfchenmethode genutzt wurden. Daneben wurde ein ambitioniertes Projekt zur "Ecofizierung" im Bereich der Puna konzipiert und weiterentwickelt: "Solare Andendörfer", Siedlungen, die mit sauberer Energie versorgt werden und deren Wirtschaften auf der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Grundlagen beruht. EcoAndina hat die Technologie der solaren Wärmenutzung in den Nordosten Argentiniens gebracht und dieses Wissen kooperativ organisierten Werkstätten zur Verfügung gestellt. In enger Zusammenarbeit mit der Stiftung werden bereits große Teile der Ausrüstung von diesen Werkstätten selbst hergestellt. |